Eingewöhnung in der Peer-Gruppe

Dieses Modell, welches im Rahmen eines Forschungsprojekts (Heike Fink) entstanden ist, beschäftigt sich mit der gleichzeitigen, gemeinsamen Eingewöhnung von drei bis maximal fünf (Krippen-) Kindern in der Gruppe.

Inhalte

  • Definition von „Peers“ / „peer-group“
  • Das Modell der „Eingewöhnung in der Peer-Gruppe“
  • Die Besonderheit und Bedeutung von Beziehungen unter Kindern
  • Interaktionen zwischen Kindern, pädagogischen Fachkräften und Eltern
  • Raumgestaltung und Rahmenbedingungen
  • Absprachen im Team
  • Beispiele aus der Praxis

Dauer: Je nach Anfrage 2 – 24 Unterrichtseinheiten

„Traumapädagogik … für kleine und große Wunden!“

 

Gewalterlebnisse, Verlust oder Vernachlässigung, aber auch ein Fahrradunfall, ein medizinischer Eingriff, ein beißender Hund … all diese Ereignisse können bei Kindern zu einem psychischen Trauma (griech. trauma = Wunde) führen, wenn sie unverarbeitet bleiben.

Ziel dieses Seminares ist es, einen Überblick über traumapädagogische Aspekte zu geben, konkrete Unterstützungsmöglichkeiten zu erarbeiten und damit die Handlungssicherheit der pädagogischen Fachkräfte im Umgang mit Kindern zu stärken.

 

Inhalte

  • Grundlagen (nach Hantke/Görges – Institut Berlin),
    um trauma-bezogene Verhaltensweisen und Entwicklungsprozesse von Kindern mit traumatischen Erfahrungen verstehen zu können
  • Unterscheidung zwischen Traumapädagogik und Traumatherapie
  • Prinzipien trauma-sensibler Arbeit
  • Selbstfürsorge als Voraussetzung und Unterstützung

 

Dauer: 16 UE

Teilnehmende: max. 12 Personen

 

Referentin

Beate Braig, Supervisorin (DGSv), Familienpädagogin, Traumazentrierte Fachberatung (DeGPT/BAG-TP)

„Alles hat seinen guten Grund!“

Einführung in die Traumapädagogik – Seminarreihe

Inhalte

Parallel zu den nachfolgenden Inhalten wird in allen drei Modulen „Selbstfürsorge“ durchgehendes Thema sein, da sie eine elementare Voraussetzung im Umgang mit (traumatisierten) Pflegekindern ist. Reddemann versteht unter Selbstfürsorge „einen liebevollen, wertschätzenden, achtsamen und mitfühlenden Umgang mit mir selbst und Ernstnehmen der eigenen Bedürfnisse“.
Aufgrund dessen wird in jedem Modul die individuell persönliche Psychohygiene und die Umsetzung in den Familienalltag in den Blick genommen.

 

Modul 1

Einführung in die Traumapädagogik

  • Notfallreaktion
  • Dissoziation

 

Modul 2

Spannungsregulation

  • Spannungskurve
  • Unterstützung bei der Regulierung von Spannungszuständen

 

Modul 3

Die Pflegefamilie als „geborgener Ort“

Beziehungsgestaltung in der Familie oder „Was brauchen die Kinder?“:

  • Geborgenheit und Wertschätzung
  • Stabilisierung und Ressourcenorientierung
  • Partizipation und Selbstwirksamkeit

 

Zeitrahmen

Der zeitlichen Gestaltung der Seminartermine sollte eine besondere Bedeutung zugemessen werden, damit die Pflegeeltern die Termine – mit möglichst geringem Aufwand – wahrnehmen können. So gilt es, die Zeitressourcen der Familie in den Blick zu nehmen und bei der Planung zu berücksichtigen. Es sind drei Termine á 3-4 Stunden vorgesehen, die sich über den Zeitraum eines halben Jahres verteilen. Der Abstand zwischen den Modulen (ca. 2 Monate) erscheint sinnvoll, um den Eltern Zeit einzuräumen, das Gelernte anwenden und ausprobieren und es anschließend in der Gruppe reflektieren zu können.

Teilnehmende max. 12 Personen

Kinder unter drei Jahren: Was können sie? Was brauchen sie?

Kostenfreie Landesfortbildung zum Bildungs- und Erziehungsplan für Kinder von 0-10 Jahren in Hessen

Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte in Kindertagesstätten und Tagespflegepersonen 

Das Modul 12 kann als Team- oder Tandemfortbildung gebucht werden.

Inhalte

Die Fortbildung unterstützt pädagogische Fachkräfte und Tagespflegepersonen bei der Umsetzung des Hessischen Bildungs- und Erziehungsplans. Das Modul bietet ihnen die Möglichkeit ihre Handlungskompetenz in der Arbeit mit Kindern in den ersten Lebensjahren zu erweitern.

Ziel dieser Fortbildung ist, dass die Teilnehmenden ihre eigene Haltung, sowie ihre bisherige bzw. ihre entstehende Praxis vor dem Hintergrund des Bildungs- und Erziehungsplans reflektieren. Sie erhalten eine Orientierung für ihren pädagogischen Alltag und Qualitätskriterien für die U3 Betreuung. Grundlage dieser Fortbildung ist das „Bild vom Kind“ und ein Bildungsverständnis, das auf Ko-Konstruktion basiert.

Ausgangspunkt ist die jeweils gelebte Praxis vor Ort. Zugleich zieht sich ein roter Faden durch alle Themen der Fortbildung. Hierzu gehören: Die Rolle der Fachkraft, die Grundbedürfnisse der Kinder, die Beobachtung der Kinder und das Dokumentieren der Beobachtungen, sowie die Erziehungspartnerschaft mit Eltern und Bezugspersonen.

In Absprache mit den Teilnehmenden können – wie in einem Bausteinsystem – unterschiedliche praxisbezogene Themen aufgegriffen und im Seminar vertieft werden.

Themenbausteine können sein:

  • Was brauchen Familien? Familiärer Alltag heute
  • Reflexion vorhandener Eingewöhnungsmodelle im Sinne des BEP
  • Übergänge/Transitionen und deren Bedeutung für junge Kinder
  • Bindung, Beziehung und Bildung
  • Die Entwicklung des Kindes durch partizipatorische Prozesse im Alltag fördern
  • Die dialogische Haltung der Fachkraft
  • Elementare Spielhandlungen junger Kinder (Schemata)
  • Entwicklungsgerechte Raumgestaltung
  • Grundlagenwissen zur Entwicklung emotionaler und sozialer Kompetenzen
  • Spracherwerb und Early Literacy in den ersten drei Lebensjahren

 

Dauer: Die Fortbildung wird prozessbegleitend durchgeführt. Es stehen 3 bis 4 Fortbildungstage und bis zu 2 Vertiefungstage in einem Zeitraum von zwei Jahren zur Verfügung.

BEP-Modul 11: Vom Ich und Wir – die sozialen und emotionalen Kompetenzen der Kinder im pädagogischen Alltag stärken

 

Soziale und emotionale Kompetenzen spielen eine zentrale Rolle für die Entwicklung und das Wohlbefinden von Kindern. Im pädagogischen Alltag von Kindertageseinrichtungen, Betreuung, Schule oder der Tagespflege haben die Fach- und Lehrkräfte, Tagespflegepersonen und Betreuungspersonen vielfache Möglichkeiten, Kinder in diesem Bereich zu stärken und sie kompetent und feinfühlig zu begleiten.

 

Die Fortbildung thematisiert, was zu einer positiven emotionalen Atmosphäre beitragen kann, in der sich Kinder und auch Erwachsene wohl-, wahrgenommen und aufgehoben fühlen.

 

Inhalte

  • Grundlagen des Hessischen Bildungs- und Erziehungsplans (BEP)
  • Meilensteine der emotionalen und sozialen Entwicklung
  • Die Rolle der Fachkraftbei der Stärkung von emotionalen und sozialen Kompetenzen
  • Unterstützung bei der Regulation von Emotionen
  • Positive Bewältigungsstrategien für Konflikte

 

Ziel ist die Reflexion und Weiterentwicklung der eigenen pädagogischen Haltung und Praxis im Sinne des Bildungs- und Erziehungsplans für Kinder von 0 bis 10 Jahren in Hessen (BEP). Sie erhalten eine Orientierung für den Alltag und Anregungen, wie Sie Ihre Handlungskompetenz erweitern können.

„Viel Freude trägt viel Belastung!“ (Teamfortbildung)

Gesundheitsförderung und emotionale Stabilität durch Selbstfürsorge

 

Pädagogische Fachkräfte kümmern sich Tag für Tag um das Wohlergehen anderer. Von ihnen wird erwartet, dass sie zugewandt, einfühlsam und in gutem Kontakt mit den Kindern sind. Sie sollen emotionale Stabilität geben, Interesse an der individuellen Entwicklung der Kinder zeigen und zudem team- und konfliktfähig sein. Ideal wäre, wenn sie dabei den Überblick bewahren und einen klaren Kopf behalten.

Um all dies umzusetzen, gilt es auch achtsam mit den eigenen Kräften, Bedürfnissen und Gefühlen umzugehen. Gut für sich selbst zu sorgen und Verantwortung für das eigene Wohlbefinden zu übernehmen, ist grundlegende Voraussetzung für professionelles Arbeiten.

Ziel dieses Seminares ist es, Möglichkeiten in den Blick zu nehmen, um im Kita-Alltag mit all den vielfältigen Anforderungen und den hohen Erwartungen selbstfürsorglich zu handeln und die Selbstmanagement-Kompetenz zu stärken.

 

Inhalte:

  • Selbstfürsorge als Haltung
  • Stressmuster und innere Antreiber
  • Grenzen erkennen und benennen
  • Positive, emotionale Atmosphäre und wertschätzendes Miteinander
  • Dem Körper Gutes tun
  • Achtsamkeit und Entspannung
  • Rhythmus und Rituale

 

 

Dauer: 2 Tage

 

TN-Zahl: bis zu 16 Personen

Akkreditierte BEP-Fortbildung: „Viel Freude trägt viel Belastung!“

Gesundheitsförderung und emotionale Stabilität durch Selbstfürsorge

 

Pädagogische Fachkräfte kümmern sich Tag für Tag um das Wohlergehen anderer. Von ihnen wird erwartet, dass sie zugewandt, einfühlsam und in gutem Kontakt mit den Kindern sind. Sie sollen emotionale Stabilität geben, Interesse an der individuellen Entwicklung der Kinder zeigen und zudem team- und konfliktfähig sein. Ideal wäre es, wenn sie dabei den Überblick bewahren und einen klaren Kopf behalten.

Um all dies umzusetzen, gilt es auch achtsam mit den eigenen Kräften, Bedürfnissen und Gefühlen umzugehen. Gut für sich selbst zu sorgen und Verantwortung für das eigene Wohlbefinden zu übernehmen, ist grundlegende Voraussetzung für professionelles Arbeiten.

Ziel dieses Seminares ist es, Möglichkeiten in den Blick zu nehmen, um im Kita-Alltag mit all den vielfältigen Anforderungen und den hohen Erwartungen selbstfürsorglich zu handeln und Fachkräfte auf diese Weise zu unterstützen, den Hessischen Bildungs- und Erziehungsplan in die pädagogische Praxis umzusetzen (Schwerpunkt: Emotionalität, soziale Beziehungen und Gesundheit).

Die Veranstaltung ist als Fortbildung nach dem BEP im Sinne der BEP-Qualitätspauschalen für Kindertageseinrichtungen und für die Kindertagespflege vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration anerkannt.

Sie erhalten eine Bescheinigung nach Teilnahme an allen drei Tagen. Die Teilnahme an einer schriftlichen Evaluation ist verpflichtend.

 

Inhalte:

  • Selbstfürsorge als Haltung
  • Stressmuster und innere Antreiber
  • Grenzen erkennen und benennen
  • Positive, emotionale Atmosphäre und wertschätzendes Miteinander
  • Dem Körper Gutes tun
  • Achtsamkeit und Entspannung

 

Teilnehmende: max. 16 Personen

 

Termine: Insgesamt 3 Tage (2/1) – je 8 UE

„Mit viel Gefühl!“

Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte in Kindertagesstätten und in der Kindertagespflege

Inhalte

Die Gefühlswelt der Kinder ist farbenfroh, abwechslungsreich und manchmal anstrengend. Die täglichen Erfahrungen bringen ein breites Spektrum an Emotionen mit sich, dem das Kind unter Umständen unvorbereitet „gegenübersteht“. Es ist oft erstaunlich, mit welch großer Intensität ein Kind Gefühle empfindet und auch ausdrückt, und wie schwierig es manchmal ist, uns in die Kinder hineinfühlen zu können.

In diesem Seminar wollen wir die emotionale Entwicklung der Kinder in den Blick nehmen und wie wir sie dabei unterstützen können.

Dauer: 4-8 Unterrichtseinheiten

„Was ist denn nun schon wieder los?“

Signale der Kinder verstehen und angemessen reagieren

Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen, Lehrkräfte

Von Anfang an streben Kinder danach, anerkannte und wichtige Mitglieder einer Gruppe zu sein.

Das gilt in der Familie ebenso, wie in der Kita, der Schule oder beim Zusammensein mit Freunden.

Wenn Kinder jedoch das Gefühl haben, dass ihre sozialen Grundbedürfnisse nicht erfüllt werden,
versuchen sie u.U. dieses Ziel mit ihren eigenen Methoden zu erreichen, die recht unterschiedlich sein können:
Sie fordern verstärkt Aufmerksamkeit, suchen vielleicht den Machtkampf,
neigen dazu, andere zu verletzen, oder sie ziehen sich zurück.

Diese Fortbildung bietet Ihnen die Möglichkeit, sich mit folgenden Fragen auseinanderzusetzen:

• Welche „Botschaft“ steht hinter dem jeweiligen Signal?
• Wie kann ich als Erziehende / Erziehender darauf angemessen und unterstützend reagieren?
• Welche Wechselwirkungen bestehen zwischen meinem Verhalten und denen des Kindes
und wie kann ich dies positiv beeinflussen?

Ziel dieser Fortbildung ist,
dass Sie auf Basis der Individualpsychologie das Verhalten der Kinder deuten und ermutigend begleiten
und auf diese Weise Ihre Handlungskompetenz für den pädagogischen Alltag erweitern können.

Dauer: 4-16 Unterrichtseinheiten

Dieses Fortbildungsangebot ist bei der Hessischen Lehrkräfteakademie in Wiesbaden
unter der Veranstaltungsnummer: LA-Nr. 0147838301 akkreditiert.

Ich könnte an die Decke gehen!

Ursache und Wirkung des eigenen Handelns im Umgang mit „aggressiven“ Kindern

Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen, Lehrkräfte

Was tun, wenn Kinder verstärkt unangemessene Aufmerksamkeit fordern,
den Machtkampf suchen oder andere mit Worten / Taten verletzen?

Was könnte die Ursache des störenden Verhaltens sein?
Was will das Kind unter Umständen damit erreichen?

In der Fortbildung haben Sie die Möglichkeit, sich mit diesen Fragen auseinanderzusetzen
und dabei folgende Themen in den Blick zu nehmen:

• Aggression? Konflikte? Was heißt das?
• Soziale Grundbedürfnisse (Individualpsychologie)
• Perspektivenwechsel: Das Verhalten der Kinder aus einem neuen Blickwinkel heraus betrachten
• Konfliktmotive
• Umgang mit Ärger und Wut
• Notfallprogramm für die Erziehenden
• Konfliktlösestrategie
• Logische Folgen und Förderung der Selbstverantwortung
• Ermutigung im Kita/Schul-Alltag

Dauer: 16 Unterrichtseinheiten

Sich beteiligen und mitgestalten – Partizipation von Anfang an!

Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte in Kindertagesstätten und Tagespflegepersonen

Inhalte

  • Was bedeutet „Partizipation“?
  • Wie können Kinder alters- und entwicklungsgerecht an Aktivitäten und Entscheidungen beteiligt werden?
  • Wo liegen Chancen und Grenzen?

Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Fortbildung. Ziel ist die Reflexion der eigenen pädagogischen Haltung und der bisherigen Praxis vor dem Hintergrund des Hessischen Bildungs- und Erziehungsplans (BEP). Sie erhalten eine Orientierung für den Alltag und Anregungen, wie Sie Ihre Handlungskompetenz erweitern können.

Dauer: 4-8 Unterrichtseinheiten

„Du bist nicht immer nur der Bestimmer!“

Beteiligung von Anfang an

 „Partizipation heißt, Entscheidungen, die das eigene Leben und das Leben der Gemeinschaft betreffen, zu teilen und gemeinsam Lösungen für Probleme zu finden.“

Richard Schröder in „Kinder reden mit!“

 Partizipation bedeutet, …

…      dass ich lerne meine Bedürfnisse wahrzunehmen, zu äußern und Entscheidungen zu treffen.

…      dass ich Einfluss habe auf das, was um mich herum geschieht.

  • Was heißt das konkret für die Arbeit mit Kindern unter drei Jahren?
  • Wie können die Kinder alters- und entwicklungsentsprechend an Aktivitäten und Entscheidungen beteiligt und somit auch ihre Selbstständigkeit gefördert werden?
  • Welche Möglichkeiten der Mit- und Selbstbestimmung bestehen in den Schlüsselsituationen im Alltag? (Essen – Schlafen – Pflege)
  • Welche Formen der Beteiligung werden bereits umgesetzt?

Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Fortbildung. Ziel ist die Reflexion der eigenen pädagogischen Haltung und der bisherigen Praxis. Sie erhalten eine Orientierung für den Alltag und Anregungen, um Ihre Handlungskompetenz erweitern zu können.

Dauer: 8 UE

Teilnehmende: max. 16 Personen

„Kinder brauchen keine Spielsachen.
Sie brauchen nur Sachen, mit denen sie spielen können.“ (Jesper Juul)

Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte in Kindertagesstätten und Tagespflegepersonen

Inhalte

Das Spiel ist die elementarste Form des Lernens.
Im Spiel können Dinge ausprobiert, Erlebnisse nachgestellt und die Umwelt erkundet werden.

  • Was bedeutet das für die pädagogische Arbeit?
  • Was sind elementare Spielhandlungen?
  • Welche Materialien sind förderlich?
  • Welche Erfahrungen können die Kinder damit machen?
  • Wie gestalte ich eine anregende Spielumgebung?

Ziel dieser Fortbildung ist die Reflexion der eigenen pädagogischen Haltung und der bisherigen Praxis vor dem Hintergrund des Hessischen Bildungs- und Erziehungsplans (BEP). Sie erhalten eine Orientierung für den Alltag und Anregungen, wie Sie Ihre Handlungskompetenz erweitern können.

Dauer: 4-8 Unterrichtseinheiten

„Ich will aber …!“

Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen, Tagespflegepersonen, Eltern

Mit der sogenannten „Trotzphase“ auf dem Weg in die Selbstständigkeit.

Inhalte

• Entwicklungsaufgaben in der Autonomiephase
• Grundbedürfnisse
• Emotionsregulation
• Beobachtung von kindlichem Verhalten
• Typische Situationen und der Umgang mit störenden Verhaltensweisen
• Grenzen und Regeln
• Kommunikation nach dem Wutausbruch

Dauer: 4-8 Unterrichtseinheiten

Alles in trockenen Tüchern?!

Sauberkeitsentwicklung – ein wichtiger Schritt in die Selbstständigkeit

Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen, Tagespflegepersonen, Eltern

Unterschiedliche Vorstellungen und Diskussionen über die „richtige Erziehung“, nicht endenwollende Wäscheberge,
spürbarer Druck von außen („Schneller – früher – besser“) lassen den Eindruck entstehen,
dass ‚Sauberwerden‘ eher ein Problemfeld als eine Wegstrecke in die Selbstständigkeit ist.

Die Fortbildung bietet Gelegenheit, sich mit wissenschaftlichen Grundlagen der Sauberkeitsentwicklung zu beschäftigen sowie eigene Erfahrungen und die bisherige pädagogische Praxis zu reflektieren.
(Des Weiteren wird in der Fortbildung für pädagogische Fachkräfte die Zusammenarbeit mit den Eltern in den Blick genommen.)

Inhalte

• „Der Körper führt Regie“ – Entwicklungsvoraussetzungen
• „Schritt für Schritt“ – Entwicklungsprozesse im Einzelnen
• „Übung macht den Meister“ – Unterstützung und Begleitung
• „Hindernisse und Rückschritte“ – Einnässen / Einkoten
• „Bitte Ersatzwäsche mitbringen!“ – Zusammenarbeit mit Eltern

Ziele

• Sensibilisierung für die Wahrnehmung der kindlichen Signale
• Reflexion bestehender Sichtweisen und Meinungen
• Stärkung und Erweiterung der Handlungskompetenz im Erziehungsalltag
• Sicherheit im Dialog mit Eltern

Max. 12 Teilnehmende

Dauer: 4-8 Unterrichtseinheiten

Streiten will gelernt sein!

(Kinder bis 3 Jahre)

Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen, Tagespflegepersonen, Eltern

Streit und Rivalität gehören zum Erziehungsalltag.
Allerdings sind Kinder im zweiten und dritten Lebensjahr u.U. damit überfordert, ihre Emotionen zu regulieren und Konflikte selbstständig zu lösen.
In diesem Alter brauchen sie die einfühlsame Unterstützung ihrer Bezugspersonen –
sei es zur Lösung von Konflikten oder zum Aushandeln von Regeln für das gemeinsame Spiel!

Inhalte

• Konfliktmotive
• Umgang mit Ärger und Wut
• Konfliktlösestrategien

Dauer: 4-6 Unterrichtseinheiten

Kita-Leitungskompetenz

Zielgruppen: Pädagogische Fachkräfte in Kindertagesstätten

Das Konzept der Modulfortbildung beruht auf der Vermittlung theoretischer Grundlagen sowie der Praxisorientierung (Reflexion und Umsetzung).

Alle nachfolgenden Module werden nach dem spezifischen Bedarf der Zielgruppen und auf die jeweiligen Vorerfahrungen angepasst. In Absprache können – wie in einem Bausteinsystem – unterschiedliche praxisbezogene Themen aufgegriffen (Impulsvortrag oder Seminar) und ggf. vertieft werden.
Die Planung berücksichtigt dabei, den Wissenserwerb zu gewählten Bausteinen mit der Entwicklung eigener neuer Handlungsmöglichkeiten sowie der anschließenden Reflexion der eigenen Praxis zu verknüpfen.
(Beispiel: Fortbildung (Modul 12) zum Hessischen Bildungs- und Erziehungsplan.)

Inhalte / Themenbausteine:

2 UE: Impulsvortrag zu einem ausgewählten Baustein,
z.B. „Teamrollen“, „Kollegiale Fallberatung“ oder „Führungsstile und -techniken“

Unterrichtseinheiten der einzelnen Module:

Die Fortbildung ist prozessbegleitend angelegt, d.h. sie wird über einen längeren Zeitraum durchgeführt. Auf diese Weise erhalten die Teilnehmenden nicht nur Informationen und Ideen zur Entwicklung eigener neuer Handlungsmöglichkeiten in ihrer Arbeit, sondern haben auch Zeit, das erworbene Wissen im Alltag umzusetzen und die Praxisphasen zu reflektieren.

Modul: Mein Leitungsstil (16-24 UE)

  • Definition von Führung und Leitung
  • Führungsstile und -techniken
  • Meine Leitungsbiografie … und was davon bis heute wirkt
  • Selbstleitung
  • Rollenerwartung und Rollenverständnis
  • Praxistransfer

Modul: Beziehungsarbeit und Kommunikation (16-24 UE)

  • Wertschätzende Kommunikation als Führungsinstrument
  • Kommunikationsmodelle
  • Welcher Kommunikationstyp bin ich?
  • Techniken der Gesprächsführung und Moderation
  • Zielvereinbarungsgespräche
  • Gestaltung von Teambesprechungen
  • Praxistransfer

Kommunikation im Berufsalltag

Zielgruppe: Teams / Personen aus verschiedenen Berufsgruppen

Inhalte – Schwerpunkte nach Absprache

• Kommunikation in Stress-Situationen
• Verschiedene Ebenen eines Gesprächs anhand des Kommunikationsquadrates
• Aktives Zuhören und Ich-Botschaften
• Feedback
• Wahrnehmen von Grenzen und Grenzen setzen
• Umgang mit Konflikten / Konfliktlösestrategie
• (Ziel-) Vereinbarungen

Dauer: 8-32 Unterrichtseinheiten

Methoden: Erfahrungs- und prozessorientierte Arbeitsweise; Wechsel von praktischen Übungen, Reflexion, Impulsvorträgen, Einzel,- Kleingruppen- und Plenumsarbeit.

„War doch gar nicht so gemeint …!“
oder: Warum wir manchmal aneinander vorbeireden …

Zielgruppe: Teams / Personen aus verschiedenen Berufsgruppen

Inhalte

  • Weshalb versteht mich mein Gegenüber in manchen Situationen „falsch“?
  • Hört die Person mir nicht richtig zu?
  • Oder muss ich mich klarer ausdrücken?

Wenn ich jemandem etwas mitteile, kann meine „Nachricht“ mehrere Botschaften gleichzeitig enthalten.

In dieser Fortbildung haben Sie die Möglichkeit, verschiedene Ebenen eines Gesprächs (Kommunikationsquadrat nach F. Schulz von Thun) kennenzulernen, das eigene Verhalten zu reflektieren und zu verstehen,
warum Missverständnisse so leicht entstehen können.

Dauer: 8 Unterrichtseinheiten

Methoden: Erfahrungs- und prozessorientierte Arbeitsweise, praktische Übungen, Impulsvorträge und Reflexion, Einzel-, Kleingruppen und Plenumsarbeit

Gelassen durch den Alltag! (Stressmanagement)

Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen, Tagespflegepersonen,
Lehrkräfte, Teams / Personen aus verschiedenen Berufsgruppen

Oft können anstrengende Situationen über lange Zeit gut bewältigt werden und sogar anregend wirken.
Und irgendwann kann der Punkt kommen, an welchem man an Grenzen stößt,
sehr angespannt ist, sich ausgelaugt und erschöpft fühlt …

In diesem Seminar werden folgende Themen in den Blick genommen:

• Stress – was ist das eigentlich?
• Mentale Stressverstärker
• Körperliche Stressreaktionen und Stress-SymptomeWege zur Stressbewältigung
• Instrumentelle Strategien
• Mentale Strategien
• Regenerative StrategienGrundlagen und Techniken des Zeitmanagements

Max. 12 Teilnehmende

Dauer: 8-16 Unterrichtseinheiten

Dieses Fortbildungsangebot ist bei der Hessischen Lehrkräfteakademie in Wiesbaden
unter der Veranstaltungsnummer: LA-Nr. 0147872901 akkreditiert.