„Traumapädagogik … für kleine und große Wunden!“

 

Gewalterlebnisse, Verlust oder Vernachlässigung, aber auch ein Fahrradunfall, ein medizinischer Eingriff, ein beißender Hund … all diese Ereignisse können bei Kindern zu einem psychischen Trauma (griech. trauma = Wunde) führen, wenn sie unverarbeitet bleiben.

Ziel dieses Seminares ist es, einen Überblick über traumapädagogische Aspekte zu geben, konkrete Unterstützungsmöglichkeiten zu erarbeiten und damit die Handlungssicherheit der pädagogischen Fachkräfte im Umgang mit Kindern zu stärken.

 

Inhalte

  • Grundlagen (nach Hantke/Görges – Institut Berlin),
    um trauma-bezogene Verhaltensweisen und Entwicklungsprozesse von Kindern mit traumatischen Erfahrungen verstehen zu können
  • Unterscheidung zwischen Traumapädagogik und Traumatherapie
  • Prinzipien trauma-sensibler Arbeit
  • Selbstfürsorge als Voraussetzung und Unterstützung

 

Dauer: 16 UE

Teilnehmende: max. 12 Personen

 

Referentin

Beate Braig, Supervisorin (DGSv), Familienpädagogin, Traumazentrierte Fachberatung (DeGPT/BAG-TP)

„Alles hat seinen guten Grund!“

Einführung in die Traumapädagogik – Seminarreihe für Pflegeeltern

Inhalte

Parallel zu den nachfolgenden Inhalten wird in allen drei Modulen „Selbstfürsorge“ durchgehendes Thema sein, da sie eine elementare Voraussetzung im Umgang mit (traumatisierten) Pflegekindern ist. Reddemann versteht unter Selbstfürsorge „einen liebevollen, wertschätzenden, achtsamen und mitfühlenden Umgang mit mir selbst und Ernstnehmen der eigenen Bedürfnisse“.
Aufgrund dessen wird in jedem Modul die individuell persönliche Psychohygiene und die Umsetzung in den Familienalltag in den Blick genommen.

 

Modul 1

Einführung in die Traumapädagogik

  • Notfallreaktion
  • Dissoziation

 

Modul 2

Spannungsregulation

  • Spannungskurve
  • Unterstützung bei der Regulierung von Spannungszuständen

 

Modul 3

Die Pflegefamilie als „geborgener Ort“

Beziehungsgestaltung in der Familie oder „Was brauchen die Kinder?“:

  • Geborgenheit und Wertschätzung
  • Stabilisierung und Ressourcenorientierung
  • Partizipation und Selbstwirksamkeit

 

Zeitrahmen

Der zeitlichen Gestaltung der Seminartermine sollte eine besondere Bedeutung zugemessen werden, damit die Pflegeeltern die Termine – mit möglichst geringem Aufwand – wahrnehmen können. So gilt es, die Zeitressourcen der Familie in den Blick zu nehmen und bei der Planung zu berücksichtigen. Es sind drei Termine á 3-4 Stunden vorgesehen, die sich über den Zeitraum eines halben Jahres verteilen. Der Abstand zwischen den Modulen (ca. 2 Monate) erscheint sinnvoll, um den Eltern Zeit einzuräumen, das Gelernte anwenden und ausprobieren und es anschließend in der Gruppe reflektieren zu können.

Teilnehmende max. 12 Personen

Kinder unter drei Jahren: Was können sie? Was brauchen sie?

Kostenfreie Landesfortbildung zum Bildungs- und Erziehungsplan für Kinder von 0-10 Jahren in Hessen

Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte in Kindertagesstätten und Tagespflegepersonen 

Das Modul 12 kann als Team- oder Tandemfortbildung gebucht werden.

Inhalte

Die Fortbildung unterstützt pädagogische Fachkräfte und Tagespflegepersonen bei der Umsetzung des Hessischen Bildungs- und Erziehungsplans. Das Modul bietet ihnen die Möglichkeit ihre Handlungskompetenz in der Arbeit mit Kindern in den ersten Lebensjahren zu erweitern.

Ziel dieser Fortbildung ist, dass die Teilnehmenden ihre eigene Haltung, sowie ihre bisherige bzw. ihre entstehende Praxis vor dem Hintergrund des Bildungs- und Erziehungsplans reflektieren. Sie erhalten eine Orientierung für ihren pädagogischen Alltag und Qualitätskriterien für die U3 Betreuung. Grundlage dieser Fortbildung ist das „Bild vom Kind“ und ein Bildungsverständnis, das auf Ko-Konstruktion basiert.

Ausgangspunkt ist die jeweils gelebte Praxis vor Ort. Zugleich zieht sich ein roter Faden durch alle Themen der Fortbildung. Hierzu gehören: Die Rolle der Fachkraft, die Grundbedürfnisse der Kinder, die Beobachtung der Kinder und das Dokumentieren der Beobachtungen, sowie die Erziehungspartnerschaft mit Eltern und Bezugspersonen.

In Absprache mit den Teilnehmenden können – wie in einem Bausteinsystem – unterschiedliche praxisbezogene Themen aufgegriffen und im Seminar vertieft werden.

Themenbausteine können sein:

  • Was brauchen Familien? Familiärer Alltag heute
  • Reflexion vorhandener Eingewöhnungsmodelle im Sinne des BEP
  • Übergänge/Transitionen und deren Bedeutung für junge Kinder
  • Bindung, Beziehung und Bildung
  • Die Entwicklung des Kindes durch partizipatorische Prozesse im Alltag fördern
  • Die dialogische Haltung der Fachkraft
  • Elementare Spielhandlungen junger Kinder (Schemata)
  • Entwicklungsgerechte Raumgestaltung
  • Grundlagenwissen zur Entwicklung emotionaler und sozialer Kompetenzen
  • Spracherwerb und Early Literacy in den ersten drei Lebensjahren

 

Dauer: Die Fortbildung wird prozessbegleitend durchgeführt. Es stehen 3 bis 4 Fortbildungstage und bis zu 2 Vertiefungstage in einem Zeitraum von zwei Jahren zur Verfügung.

„Du bist nicht immer nur der Bestimmer!“

Beteiligung von Anfang an

 „Partizipation heißt, Entscheidungen, die das eigene Leben und das Leben der Gemeinschaft betreffen, zu teilen und gemeinsam Lösungen für Probleme zu finden.“

Richard Schröder in „Kinder reden mit!“

 Partizipation bedeutet, …

…      dass ich lerne meine Bedürfnisse wahrzunehmen, zu äußern und Entscheidungen zu treffen.

…      dass ich Einfluss habe auf das, was um mich herum geschieht.

  • Was heißt das konkret für die Arbeit mit Kindern unter drei Jahren?
  • Wie können die Kinder alters- und entwicklungsentsprechend an Aktivitäten und Entscheidungen beteiligt und somit auch ihre Selbstständigkeit gefördert werden?
  • Welche Möglichkeiten der Mit- und Selbstbestimmung bestehen in den Schlüsselsituationen im Alltag? (Essen – Schlafen – Pflege)
  • Welche Formen der Beteiligung werden bereits umgesetzt?

Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Fortbildung. Ziel ist die Reflexion der eigenen pädagogischen Haltung und der bisherigen Praxis. Sie erhalten eine Orientierung für den Alltag und Anregungen, um Ihre Handlungskompetenz erweitern zu können.

Dauer: 8 UE

Teilnehmende: max. 16 Personen

Sich beteiligen und mitgestalten – Partizipation von Anfang an!

Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte in Kindertagesstätten und Tagespflegepersonen

Inhalte

  • Was bedeutet „Partizipation“?
  • Wie können Kinder alters- und entwicklungsgerecht an Aktivitäten und Entscheidungen beteiligt werden?
  • Wo liegen Chancen und Grenzen?

Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Fortbildung. Ziel ist die Reflexion der eigenen pädagogischen Haltung und der bisherigen Praxis vor dem Hintergrund des Hessischen Bildungs- und Erziehungsplans (BEP). Sie erhalten eine Orientierung für den Alltag und Anregungen, wie Sie Ihre Handlungskompetenz erweitern können.

Dauer: 4-8 Unterrichtseinheiten

„Kinder brauchen keine Spielsachen.
Sie brauchen nur Sachen, mit denen sie spielen können.“ (Jesper Juul)

Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte in Kindertagesstätten und Tagespflegepersonen

Inhalte

Das Spiel ist die elementarste Form des Lernens.
Im Spiel können Dinge ausprobiert, Erlebnisse nachgestellt und die Umwelt erkundet werden.

  • Was bedeutet das für die pädagogische Arbeit?
  • Was sind elementare Spielhandlungen?
  • Welche Materialien sind förderlich?
  • Welche Erfahrungen können die Kinder damit machen?
  • Wie gestalte ich eine anregende Spielumgebung?

Ziel dieser Fortbildung ist die Reflexion der eigenen pädagogischen Haltung und der bisherigen Praxis vor dem Hintergrund des Hessischen Bildungs- und Erziehungsplans (BEP). Sie erhalten eine Orientierung für den Alltag und Anregungen, wie Sie Ihre Handlungskompetenz erweitern können.

Dauer: 4-8 Unterrichtseinheiten

„Mit viel Gefühl!“

Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte in Kindertagesstätten und in der Kindertagespflege

Inhalte

Die Gefühlswelt der Kinder ist farbenfroh, abwechslungsreich und manchmal anstrengend. Die täglichen Erfahrungen bringen ein breites Spektrum an Emotionen mit sich, dem das Kind unter Umständen unvorbereitet „gegenübersteht“. Es ist oft erstaunlich, mit welch großer Intensität ein Kind Gefühle empfindet und auch ausdrückt, und wie schwierig es manchmal ist, uns in die Kinder hineinfühlen zu können.

In diesem Seminar wollen wir die emotionale Entwicklung der Kinder in den Blick nehmen und wie wir sie dabei unterstützen können.

Dauer: 4-8 Unterrichtseinheiten

„Was ist denn nun schon wieder los?“

Signale der Kinder verstehen und angemessen reagieren

Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen, Lehrkräfte

Von Anfang an streben Kinder danach, anerkannte und wichtige Mitglieder einer Gruppe zu sein.

Das gilt in der Familie ebenso, wie in der Kita, der Schule oder beim Zusammensein mit Freunden.

Wenn Kinder jedoch das Gefühl haben, dass ihre sozialen Grundbedürfnisse nicht erfüllt werden,
versuchen sie u.U. dieses Ziel mit ihren eigenen Methoden zu erreichen, die recht unterschiedlich sein können:
Sie fordern verstärkt Aufmerksamkeit, suchen vielleicht den Machtkampf,
neigen dazu, andere zu verletzen, oder sie ziehen sich zurück.

Diese Fortbildung bietet Ihnen die Möglichkeit, sich mit folgenden Fragen auseinanderzusetzen:

• Welche „Botschaft“ steht hinter dem jeweiligen Signal?
• Wie kann ich als Erziehende / Erziehender darauf angemessen und unterstützend reagieren?
• Welche Wechselwirkungen bestehen zwischen meinem Verhalten und denen des Kindes
und wie kann ich dies positiv beeinflussen?

Ziel dieser Fortbildung ist,
dass Sie auf Basis der Individualpsychologie das Verhalten der Kinder deuten und ermutigend begleiten
und auf diese Weise Ihre Handlungskompetenz für den pädagogischen Alltag erweitern können.

Dauer: 4-16 Unterrichtseinheiten

Dieses Fortbildungsangebot ist bei der Hessischen Lehrkräfteakademie in Wiesbaden
unter der Veranstaltungsnummer: LA-Nr. 0147838301 akkreditiert.

Ich könnte an die Decke gehen!

Ursache und Wirkung des eigenen Handelns im Umgang mit „aggressiven“ Kindern

Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen, Lehrkräfte

Was tun, wenn Kinder verstärkt unangemessene Aufmerksamkeit fordern,
den Machtkampf suchen oder andere mit Worten / Taten verletzen?

Was könnte die Ursache des störenden Verhaltens sein?
Was will das Kind unter Umständen damit erreichen?

In der Fortbildung haben Sie die Möglichkeit, sich mit diesen Fragen auseinanderzusetzen
und dabei folgende Themen in den Blick zu nehmen:

• Aggression? Konflikte? Was heißt das?
• Soziale Grundbedürfnisse (Individualpsychologie)
• Perspektivenwechsel: Das Verhalten der Kinder aus einem neuen Blickwinkel heraus betrachten
• Konfliktmotive
• Umgang mit Ärger und Wut
• Notfallprogramm für die Erziehenden
• Konfliktlösestrategie
• Logische Folgen und Förderung der Selbstverantwortung
• Ermutigung im Kita/Schul-Alltag

Dauer: 16 Unterrichtseinheiten

„Ich will aber …!“

Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen, Tagespflegepersonen, Eltern

Mit der sogenannten „Trotzphase“ auf dem Weg in die Selbstständigkeit.

Inhalte

• Entwicklungsaufgaben in der Autonomiephase
• Grundbedürfnisse
• Emotionsregulation
• Beobachtung von kindlichem Verhalten
• Typische Situationen und der Umgang mit störenden Verhaltensweisen
• Grenzen und Regeln
• Kommunikation nach dem Wutausbruch

Dauer: 4-8 Unterrichtseinheiten

Kita-Leitungskompetenz

Zielgruppen: Pädagogische Fachkräfte in Kindertagesstätten

Das Konzept der Modulfortbildung beruht auf der Vermittlung theoretischer Grundlagen sowie der Praxisorientierung (Reflexion und Umsetzung).

Alle nachfolgenden Module werden nach dem spezifischen Bedarf der Zielgruppen und auf die jeweiligen Vorerfahrungen angepasst. In Absprache können – wie in einem Bausteinsystem – unterschiedliche praxisbezogene Themen aufgegriffen (Impulsvortrag oder Seminar) und ggf. vertieft werden.
Die Planung berücksichtigt dabei, den Wissenserwerb zu gewählten Bausteinen mit der Entwicklung eigener neuer Handlungsmöglichkeiten sowie der anschließenden Reflexion der eigenen Praxis zu verknüpfen.
(Beispiel: Fortbildung (Modul 12) zum Hessischen Bildungs- und Erziehungsplan.)

Inhalte / Themenbausteine:

2 UE: Impulsvortrag zu einem ausgewählten Baustein,
z.B. „Teamrollen“, „Kollegiale Fallberatung“ oder „Führungsstile und -techniken“

Unterrichtseinheiten der einzelnen Module:

Die Fortbildung ist prozessbegleitend angelegt, d.h. sie wird über einen längeren Zeitraum durchgeführt. Auf diese Weise erhalten die Teilnehmenden nicht nur Informationen und Ideen zur Entwicklung eigener neuer Handlungsmöglichkeiten in ihrer Arbeit, sondern haben auch Zeit, das erworbene Wissen im Alltag umzusetzen und die Praxisphasen zu reflektieren.

Modul: Mein Leitungsstil (16-24 UE)

  • Definition von Führung und Leitung
  • Führungsstile und -techniken
  • Meine Leitungsbiografie … und was davon bis heute wirkt
  • Selbstleitung
  • Rollenerwartung und Rollenverständnis
  • Praxistransfer

Modul: Beziehungsarbeit und Kommunikation (16-24 UE)

  • Wertschätzende Kommunikation als Führungsinstrument
  • Kommunikationsmodelle
  • Welcher Kommunikationstyp bin ich?
  • Techniken der Gesprächsführung und Moderation
  • Zielvereinbarungsgespräche
  • Gestaltung von Teambesprechungen
  • Praxistransfer

Überarbeitung, Aktualisierung und Fortschreibung der Konzeption

Konzeptionsüberarbeitung und -fortschreibung
unter besonderen Berücksichtigung der Bildung, Betreuung und Erziehung von Kinder unter drei Jahren
(unter Einbeziehung des Hessischen Bildungs- und Erziehungsplan) und des Kifögs

Zielgruppe: Teams in Kindertagesstätten

Inhalte

  • Analyse der konkreten Bedingungen
  • Reflexion des pädagogischen Handelns
  • Diskussion wichtiger Inhaltspunkte
  • Formulierung der angestrebten Ziele und Qualitätsmerkmale

Es werden u.a. folgende Fragestellungen behandelt:

  • Welche Bedürfnisse haben die Kinder in den unterschiedlichen Altersgruppen
    und besonders die unter Dreijährigen?
  • Wie können wir im Team diesen Bedürfnissen gerecht werden?
  • Wie sieht unsere bisherige Arbeitsweise aus?
  • Was sind für uns Merkmale guter Qualität in der Kinderbetreuung?
  • Wie können wir die Qualität sicherstellen, bzw. weiterentwickeln?

Dauer: Je nach Bedarf

Alles in trockenen Tüchern?!

Sauberkeitsentwicklung – ein wichtiger Schritt in die Selbstständigkeit

Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen, Tagespflegepersonen, Eltern

Unterschiedliche Vorstellungen und Diskussionen über die „richtige Erziehung“, nicht endenwollende Wäscheberge,
spürbarer Druck von außen („Schneller – früher – besser“) lassen den Eindruck entstehen,
dass ‚Sauberwerden‘ eher ein Problemfeld als eine Wegstrecke in die Selbstständigkeit ist.

Die Fortbildung bietet Gelegenheit, sich mit wissenschaftlichen Grundlagen der Sauberkeitsentwicklung zu beschäftigen sowie eigene Erfahrungen und die bisherige pädagogische Praxis zu reflektieren.
(Des Weiteren wird in der Fortbildung für pädagogische Fachkräfte die Zusammenarbeit mit den Eltern in den Blick genommen.)

Inhalte

• „Der Körper führt Regie“ – Entwicklungsvoraussetzungen
• „Schritt für Schritt“ – Entwicklungsprozesse im Einzelnen
• „Übung macht den Meister“ – Unterstützung und Begleitung
• „Hindernisse und Rückschritte“ – Einnässen / Einkoten
• „Bitte Ersatzwäsche mitbringen!“ – Zusammenarbeit mit Eltern

Ziele

• Sensibilisierung für die Wahrnehmung der kindlichen Signale
• Reflexion bestehender Sichtweisen und Meinungen
• Stärkung und Erweiterung der Handlungskompetenz im Erziehungsalltag
• Sicherheit im Dialog mit Eltern

Max. 12 Teilnehmende

Dauer: 4-8 Unterrichtseinheiten

Wach, neugierig und voller Tatendrang …

Die Entwicklung in den ersten drei Lebensjahren

Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen, Tagespflegepersonen

Schritt für Schritt erobern die Kinder ihren Lebensraum
und entwickeln sich in einem unglaublichen Tempo:
Sie lernen spielerisch und erweitern mit viel Ausdauer ihre Fähigkeiten.

Diese Lernschritte werden im Rahmen der Fortbildungsveranstaltung in den Blick genommen.
Wir beschäftigen uns mit den entwicklungspsychologischen Grundlagen und werden folgende Themen beleuchten:

· Bindung erfahren und Beziehung aufbauen (Soziale und emotionale Entwicklung)
· Den Körper spüren und die Welt mit den Händen begreifen (Motorische Entwicklung)
· Wahrnehmen und lernen (Kognitive Entwicklung)
· Sich mitteilen und andere verstehen (Sprachliche Entwicklung)

… Sie sind eingeladen, mit auf „Entdeckungsreise“ zu gehen.

Dauer: 4-16 Unterrichtseinheiten – je nach Schwerpunktthemen

Kommunikation im Berufsalltag

Zielgruppe: Teams / Personen aus verschiedenen Berufsgruppen

Inhalte – Schwerpunkte nach Absprache

• Kommunikation in Stress-Situationen
• Verschiedene Ebenen eines Gesprächs anhand des Kommunikationsquadrates
• Aktives Zuhören und Ich-Botschaften
• Feedback
• Wahrnehmen von Grenzen und Grenzen setzen
• Umgang mit Konflikten / Konfliktlösestrategie
• (Ziel-) Vereinbarungen

Dauer: 8-32 Unterrichtseinheiten

Methoden: Erfahrungs- und prozessorientierte Arbeitsweise; Wechsel von praktischen Übungen, Reflexion, Impulsvorträgen, Einzel,- Kleingruppen- und Plenumsarbeit.

Zusammenarbeit im Dialog

Elterngespräche in Kindertageseinrichtungen / in Schule

Zielgruppe: Pägagogische Fachkräfte aus Kindertagesstätten, Lehrkräfte

Inhalte

• Schritte aufeinander zu: Eltern im Kindergarten / in der Schule – Zusammenarbeit im Dialog
• Vielfältige Kommunikation: Verschiedene Ebenen eines Gesprächs anhand des Kommunikationsquadrates / Aktives Zuhören / Ich-Botschaft
• Das ABC der Standfestigkeit: Argumente des Gegenübers im Blick haben und gleichzeitig das eigentliche Anliegen nicht aus den Augen verlieren
• Der wohlwollende, ermutigende Blick … ohne zu beschönigen
• Leitfragen zur Vorbereitung eines Elterngesprächs
• Leitfaden zur Durchführung eines Elterngesprächs
• Arbeit am Fallbeispiel

Dauer: 8-16 Unterrichtseinheiten

Methode: Erfahrungs- und prozessorientierte Arbeitsweise; Wechsel von praktischen Übungen,
Reflexion, Impulsvorträgen, Einzel,- Kleingruppen- und Plenumsarbeit.

„War doch gar nicht so gemeint …!“
oder: Warum wir manchmal aneinander vorbeireden …

Zielgruppe: Teams / Personen aus verschiedenen Berufsgruppen

Inhalte

  • Weshalb versteht mich mein Gegenüber in manchen Situationen „falsch“?
  • Hört die Person mir nicht richtig zu?
  • Oder muss ich mich klarer ausdrücken?

Wenn ich jemandem etwas mitteile, kann meine „Nachricht“ mehrere Botschaften gleichzeitig enthalten.

In dieser Fortbildung haben Sie die Möglichkeit, verschiedene Ebenen eines Gesprächs (Kommunikationsquadrat nach F. Schulz von Thun) kennenzulernen, das eigene Verhalten zu reflektieren und zu verstehen,
warum Missverständnisse so leicht entstehen können.

Dauer: 8 Unterrichtseinheiten

Methoden: Erfahrungs- und prozessorientierte Arbeitsweise, praktische Übungen, Impulsvorträge und Reflexion, Einzel-, Kleingruppen und Plenumsarbeit

Zeit- und Selbstmanagement

Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen, Tagespflegepersonen,
Lehrkräfte, Teams / Personen aus verschiedenen Berufsgruppen

Die vielfältigen Anforderungen und unterschiedlichen Bedürfnisse im Alltag
mit der zur Verfügung stehenden Zeit in Einklang zu bringen, gleicht oft einem Drahtseilakt.

Sie werden in diesem Seminar Grundlagen und Techniken des Zeitmanagements kennenlernen.
Diese ermöglichen Ihnen, die eigene Zeit zu analysieren und zu gestalten,
Bedürfnisse und Erwartungshaltungen zu reflektieren, Prioritäten zu setzen
und wichtige Aufgaben im Blick zu behalten sowie Freiräume zu schaffen.

Inhalte

Zeitanalyse und individuelle „Zeit-Typ“-BestimmungZielsetzung und –verwirklichung
• Motivation und Zeit-Balance-Modell
• SMART-MethodeGrundlagen und Techniken des Zeit- und Selbstmanagements
• Effektive Aufgabenplanung
• Prioritäten – der Weg zum Wesentlichen (u.a. Eisenhower-Methode, Pareto-Prinzip)
• Umgang mit Störungen und „Zeitdieben“
• Regeln für Meetings und Besprechungen

Max. 12 Teilnehmende

Dauer: 8-10 Unterrichtseinheiten

Dieses Fortbildungsangebot ist bei der Hessischen Lehrkräfteakademie in Wiesbaden
unter der Veranstaltungsnummer: LA-Nr. 0147838401 akkreditiert.

Gelassen durch den Alltag! (Stressmanagement)

Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen, Tagespflegepersonen,
Lehrkräfte, Teams / Personen aus verschiedenen Berufsgruppen

Oft können anstrengende Situationen über lange Zeit gut bewältigt werden und sogar anregend wirken.
Und irgendwann kann der Punkt kommen, an welchem man an Grenzen stößt,
sehr angespannt ist, sich ausgelaugt und erschöpft fühlt …

In diesem Seminar werden folgende Themen in den Blick genommen:

• Stress – was ist das eigentlich?
• Mentale Stressverstärker
• Körperliche Stressreaktionen und Stress-SymptomeWege zur Stressbewältigung
• Instrumentelle Strategien
• Mentale Strategien
• Regenerative StrategienGrundlagen und Techniken des Zeitmanagements

Max. 12 Teilnehmende

Dauer: 8-16 Unterrichtseinheiten

Dieses Fortbildungsangebot ist bei der Hessischen Lehrkräfteakademie in Wiesbaden
unter der Veranstaltungsnummer: LA-Nr. 0147872901 akkreditiert.

Geschwister – Vertraute und Rivalen

Welche Bedeutung haben Geschwister für die Entwicklung eines Kindes?

Zielgruppe: Tagespflegepersonen, Eltern

Im Spannungsfeld zwischen Solidarität und Abgrenzung, Zuneigung und Rivalität können Geschwister von Kindheit an miteinander und aneinander wichtige soziale Verhaltensweisen ausprobieren und lernen.

In diesem Kurs werden folgende Themen in den Blick genommen:

• Was bedeutet es Geschwister zu haben?
• Was ist das Besondere jedes einzelnen Kindes in der Geschwisterreihe?
• Wie können Erziehende die Kinder in der jeweiligen Geschwisterposition unterstützen?
• Wie können sie mit Konkurrenz umgehen?

Diese Fragen und typische Verhaltensweisen werden in diesem Seminar aufgegriffen
und die Bedeutung der Geschwisterrolle und der unterschiedlichen Bedürfnisse erläutert.
Sie lernen verschiedene Ursachen für Geschwisterstreit kennen
und bekommen konkrete Anregungen, damit umzugehen

Max. 12 Teilnehmende

Dauer: 4 Unterrichtseinheiten

Streiten, bis es lacht!? ®

Umgang mit Konflikten

Überall wo Menschen zusammen leben und arbeiten, treffen unterschiedliche Interessen und Überzeugungen aufeinander und Auseinandersetzungen sind unvermeidlich. Wie können wir es schaffen, in Konfliktsituationen wertschätzend zu bleiben und eigene Bedürfnisse klar und selbstbewusst auszudrücken?

In diesem Seminar erhalten Sie Anregungen für faire und konstruktive Konfliktlösungsstrategien und erfahren,
wie Sie Ihre Handlungsmöglichkeiten durch einen bewussten, kreativen Umgang mit Ärger, Wut und Aggressionen erweitern können.

Übungen, Rollenspiele, theoretische Grundlagen und Gespräche bieten Ihnen die Möglichkeit,
neue Sichtweisen zu gewinnen und zu „Streiten, bis es lacht!“.

Inhalte

• Wie entstehen Konflikte?
• Unterschiedliches Verhalten in Konfliktsituationen
• Verschiedene Ebenen eines Gesprächs anhand des Kommunikationsquadrates
• Aktives Zuhören und Ich-Botschaften
• Umgang mit Ärger, Wut und Aggression
• Konfliktlösestrategien

Max. 12 Teilnehmende.

Dauer: 8-16 Unterrichtseinheiten

Streiten, bis es lacht?!®

(Kinder ab 3 Jahre)

Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen, Tagespflegepersonen, Eltern

Kinder erleben im Miteinander das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Interessen, Gefühle und Wahrnehmungen.
Diese Auseinandersetzungen bieten ihnen eine Lernchance und ein soziales Übungsfeld:
Es geht darum, die Kindern dabei zu unterstützen, ihre Streitigkeiten und Konflikte konstruktiv zu lösen.

Inhalte

• Spiel- und Streitregeln
• Rituale und Spiele, mit denen Handlungsmöglichkeiten für den „Ernstfall“ eingeübt werden können.
• Konfliktlösestrategien

Dauer: 4-8 Unterrichtseinheiten

Streiten will gelernt sein!

(Kinder bis 3 Jahre)

Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen, Tagespflegepersonen, Eltern

Streit und Rivalität gehören zum Erziehungsalltag.
Allerdings sind Kinder im zweiten und dritten Lebensjahr u.U. damit überfordert, ihre Emotionen zu regulieren und Konflikte selbstständig zu lösen.
In diesem Alter brauchen sie die einfühlsame Unterstützung ihrer Bezugspersonen –
sei es zur Lösung von Konflikten oder zum Aushandeln von Regeln für das gemeinsame Spiel!

Inhalte

• Konfliktmotive
• Umgang mit Ärger und Wut
• Konfliktlösestrategien

Dauer: 4-6 Unterrichtseinheiten

„Wert“-volle Erziehung!

Zielgruppe: Tagespflegepersonen

Kinder orientieren sich an den Werten, die ihnen vorgelebt werden.
Welche Ziele und Werte sind mir als Tagespflegeperson in der Erziehung wichtig?

In diesem Kurs haben Sie die Möglichkeit, sich mit dieser Frage auseinanderzusetzen,
u.a. auch, um die eigenen Wertvorstellungen gegenüber den Eltern der Tageskinder bewusster vertreten zu können.

Dauer: 4 Unterrichtseinheiten

Kinder lieben Rituale!

Zielgruppe: Kindertagespflegepersonen, Eltern

Rituale können den Alltag bereichern, besondere Anlässe hervorheben und Gelegenheiten schaffen,
die Kleinen und Großen mit ihren Ideen zu beteiligen.

Inhalte

• Was sind Rituale? Was können sie bewirken?
• Wie können sie gezielt für und mit Kindern eingesetzt werden?

Dieses Seminar bietet Ihnen die Möglichkeit,
sich sowohl mit dem ganz persönlichen Umgang mit Ritualen
als auch mit konkreten Beispielen aus dem Alltag mit Kindern auseinanderzusetzen.

Dauer: 4 Unterrichtseinheiten

Ehrenamt mit Gewinn

Leiten von Ehrenamtlichen

Referenten: Daniel Corvo (Dipl. Psychologe, TZI-Diplom) und Beate Braig (Supervisorin (DGSv), Familienpädagogin, TZI-Diplom)

Inhalte

Modul I (8 Unterrichtseinheiten):
LEITEN UND FÜHREN – Meine Leitungskompetenz erweitern
• Ich für andere im Ehrenamt / Ich in meinem Ehrenamt
• Mein persönlicher Leitungs- und Führungsstil
• Was brauchen Ehrenamtliche?
• Welche Motive begegnen mir dabei?

Modul II (8 Unterrichtseinheiten):
MIT MENSCHEN IM KONTAKT – Meine Kommunikationskompetenz erweitern
• Wertschätzende Kommunikation als Führungsinstrument
• Wahrnehmungspsychologische Erkenntnisse zur Kommunikation
• Techniken der Gesprächsführung und Moderation
• Umgang mit „kleinen“ Konflikten

Modul III (8 Unterrichtseinheiten):
SELBST- & ZEITMANAGEMENT – Meine Arbeits-und Organisationskompetenz erweitern
• Kleines „ABC“ des Zeit- und Selbstmanagements
• Was zeichnet eine gute Arbeitsorganisation aus?
• Prioritäten finden und setzen
• Was soll ich wann und wie an wen delegieren?

Modul VI (8 Unterrichtseinheiten):
LEITEN VON PROJEKTEN – Meine Projektkompetenz erweitern
• Was benötige ich um Projekte zu initiieren?
• Welche typische Projektverläufe gibt es?
• Tipps und Tricks für den Projektalltag

Kess-erziehen® / Kindertagesstätte

K ooperativ – E rmutigend – S ozial – S ituationsorientiert

Zielgruppe: Pägagogische Fachkräfte aus Kindertagesstätten

Das Kind sehen – soziale Grundbedürfnisse achten
Verhaltensweisen verstehen – angemessen reagieren
Kinder ermutigen – die Folgen des eigenen Handelns zumuten
Konflikte entschärfen – Probleme lösen
Selbstständigkeit fördern – Kooperation entwickeln

Inhalte

• Individualpsychologische Aspekte als Basis
• Soziale Grundbedürfnisse
• Edelsteinmomente
• Signale unerwünschten Verhaltens
• Umgang mit störenden Verhaltensweisen / IRIS-Strategie
• Natürliche Folgen / Logische Folgen
• Regeln / Gruppenrat
• Ermutigung
• Konfliktlösung mit Kindern / Konflikte zwischen Kindern
• Kooperation mit Eltern in der Kindertageseinrichtung:
Erste Schritte aufeinander zu und einen guten Kontakt zu Eltern erhalten
Eigene Erwartungen und Bedürfnisse
Elterngespräche

Dauer: 16-32 Unterrichtseinheiten

Kess-erziehen®

K ooperativ – gemeinsam für ein gutes Familienklima sorgen.
E rmutigend – sich dem Kind zuwenden und seine Selbstständigkeit fördern.
S ozial – die sozialen Grundbedürfnisse des Kindes beachten.
S ituationsorientiert – nicht stur »nach Lehrbuch“ erziehen.
Sondern die persönlichen Möglichkeiten und Ziele von Eltern und Kindern berücksichtigen.

„Abenteuer Familie“

Seminar für Erziehende mit Kindern ab 3 Jahre

Als Familie zu leben bedeutet, sich immer wieder auf den Weg zu machen, um miteinander zu lernen. Grundlage dieses Seminares ist der Elternkurs „Kess erziehen“. „Kess erziehen“ lenkt den Blick auf die Stärken der Eltern und ihrer Kinder.

Die Freude am gemeinsamen Wachsen, das liebevolle, spannende und erlebnisreiche Miteinander kann auf diese Weise an Raum gewinnen.

Inhalte (5 Einheiten):

· Das Kind sehen – soziale Grundbedürfnisse achten
· Verhaltensweisen verstehen – angemessen reagieren
· Kinder ermutigen – die Folgen des eigenen Handelns zumuten
· Konflikte entschärfen – Probleme lösen
· Selbstständigkeit fördern – Kooperation entwickeln

Max. 12 Teilnehmende

Dauer: 5 x 2,5 Stunden

Aktuelle Informationen unter:

Kess erziehen – Bistum Mainz

Kess-erziehen®: Abenteuer Pubertät

Kurs für Eltern von Kindern und Jugendlichen zwischen 12 und 16 Jahren

Die Pubertät – das ist für Eltern wie für Jugendlichen eine Phase des Aufbruchs.
Sie müssen bisher Gewohntes verlassen, sich auf Neues, bislang Unbekanntes einlassen.
Das ist risikoreich und anstrengend.
Alte Verbindlichkeiten passen nicht mehr, und ob die neuen Regeln tragen werden, wird sich erst erweisen.
Mut und Vertrauen, Neugierde und Entdeckerfreude sind angesagt für diesen Aufbruch,
diese „Expedition ins Unbekannte“ – bei der es viel zu entdecken gibt.

„Kess-erziehen – Abenteuer Pubertät“ umfasst fünf Einheiten:

1) Veränderungen wahrnehmen – Die sozialen Grundbedürfnisse der Jugendlichen sehen
2) Achtsamkeit entwickeln – Position beziehen
3) Dem Jugendlichen das Leben zutrauen – Halt geben
4) Das positive Lebensgefühl stärken – Konflikte entschärften
5) Kompetenzen sehen – Das Leben gestalten

„Kess-erziehen – Abenteuer Pubertät“ ist ein praxisorientierter Kurs:

Er setzt an konkreten Erziehungssituationen an und vermittelt Wege, wie Jugendliche in ihrer Entwicklung zu
eigenständigen, verantwortungsvollen, kooperativen und lebensfrohen Menschen unterstützt werden können.
Dabei werden konkrete Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt, die ausprobiert und weiterentwickelt werden können.
Die Erfahrungen, die Eltern dabei machen, können jeweils in den laufenden Kurs eingebracht und reflektiert werden.

Max. 12 Teilnehmende

Dauer: 5 x 2,5 Stunden

Aktuelle Informationen unter:

Kess erziehen – Bistum Mainz

„Abenteuer Pubertät“- … und ich dabei!

Dieses Seminar wendet sich an ErzieherInnen und LehrerInnen,
die mit Jugendlichen in Verbindung bleiben und sich selbst für die Phase der Pubertät in einer förderlichen, gelassenen Haltung stärken möchten.

Inhalte

• Soziale Grundbedürfnisse der Jugendlichen / Situationen verstehen
• Veränderungen in der Pubertät
• Umgang mit Störungen und Konflikten
• Leitungsverständnis: Reflexion persönlicher Werte und Erziehungsziele
• Selbst- und Zeitmanagement

Methode: Erfahrungs- und prozessorientierte Arbeitsweise; Wechsel von praktischen Übungen,
Reflexion, Impulsvorträgen, Einzel,- Kleingruppen- und Plenumsarbeit.

Dauer: 16 Unterrichtseinheiten

Dieses Fortbildungsangebot ist bei der Hessischen Lehrkräfteakademie in Wiesbaden
unter der Veranstaltungsnummer: LA-Nr. 0045696602 akkreditiert.

Klasse(n) Leitung!

Meine Leitungskompetenz im Schulalltag erweitern

Zielgruppe: Lehrkräfte

Referenten: Daniel Corvo (Dipl. Psychologe, TZI-Diplom) und Beate Braig (Supervisorin (DGSv), Familienpädagogin, TZI-Diplom)

Dieses Weiterbildungsangebot richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer,
die ihren Schulalltag im Klassenzimmer und die eigene Leitungskompetenz in den Blick nehmen möchten.

An vier Seminartagen wird, neben der Vermittlung theoretischer und praktischer Grundlagen von Kommunikation, Führung und Konfliktverhalten, auch ganz konkret an verschiedenen Ansätzen von Leitung und Leitungsverhalten gearbeitet. Neben fachlichen Informationen, werden wir uns in einem lebendigen Miteinander Ihren Leitungs-Themen und -Fragen widmen, um Bekanntes aufzufrischen und Neues kennenzulernen.

Ziel dieser Veranstaltung ist, dass Sie Ihr eigenes Leitungsverhalten reflektieren
und mit neuem „Leitungswerkzeug“ Ihren Klassenalltag gestalten können.

Inhalte

Modul I (8 Unterrichtseinheiten):
Beziehungsarbeit und Kommunikation in der Klasse -Theorie mit Leben gefüllt!
• Modelle zur gelingenden Kommunikation in Theorie und Praxis
• Wahrnehmungspsychologie … ganz praktisch
• Welcher Kommunikationstyp bin ich?
• Ich Lehrer – Ihr Schüler! Was heißt das konkret für unsere Lern- und Arbeitsbeziehung?

Modul II (8 Unterrichtseinheiten):
Mein Leitungsstil – erkennen, erweitern und professionalisieren!
• Meine Leitungsbiographie … und was davon bis heute wirkt
• Chancen und Risiken verschiedener Leitungsstile
• Leitung „live“!
• Führen und geführt werden – so fühlt sich das an

Modul III (8 Unterrichtseinheiten):
Konflikte: Fluch und Segen … und wie ich sie nutzen kann!
• Konflikte wahrnehmen und nutzbar machen
• Das „ABC“ zum Konfliktmanagement – vom Problemraum zum Lösungsraum
• Typische Gruppenphasen in Klassen … und warum es wichtig ist, Konflikte auch zuzulassen
• Fallarbeit an Konflikten aus dem Schulalltag

Modul VI (8 Unterrichtseinheiten):
Meine Selbstleitung in der Klasse und in dem System Schule
• Selbstleitung in der Theorie – was ist das?
• Selbstleitung in der Praxis – sich selbst gut kennen und leiten
• Welche Ressourcen und Stressoren wirken auf meine Selbstleitung?
• Meine konkreten Schritte in den Berufsalltag – Transfersicherung

Dieses Fortbildungsangebot ist bei der Hessischen Lehrkräfteakademie in Wiesbaden
unter der Veranstaltungsnummer: LA-Nr. 0147838201 akkreditiert.

Konflikte in der Schule? Mach‘ das Beste draus!

Workshop für Schülerinnen und Schüler

Zielgruppe: Berufsschulklassen

Auseinandersetzungen und Konflikte gehören zum Leben,
sowohl in der Schule, am Ausbildungsplatz als auch im Freundeskreis –
aber damit umzugehen, ist eine andere Geschichte und nicht selten mit Stress verbunden.
Konflikte können manchmal auch einfach nur nerven und / oder Kraft kosten.

Und dennoch: Treffen Menschen mit unterschiedlichen Meinungen, Einstellungen, Erwartungen und Zielvorstellungen aufeinander,
sind Auseinandersetzungen unvermeidlich.

Dieser Workshop bietet die Möglichkeit, sich eingehender mit dem Thema „Konflikte“ zu befassen
und herauszufinden, was in Konfliktsituationen hilfreich sein könnte.

Inhalte

• Was versteht man eigentlich unter einem Konflikt?
• Wie entstehen Konflikte?
• Welche Konfliktarten gibt es?
• Wie verhalte ich mich typischerweise in Konfliktsituationen?

Dauer: 12 Unterrichtseinheiten